Startseite
  Über...
  Archiv
  Erklärungen
  Versuch 1
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

Webnews



http://myblog.de/limi1

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Das folgende Schriftstück widme ich mir . Bis jetzt (24.7.07) habe ich nur den Prolog, weil mein Kopf streikt... Eine Überschrift für das ganze habe ich auch noch nicht wirklich. (Vorschläge werden entgegengenommen).

 

 

Die Kälte nagte an mir, wie ein hungriger Fuchs der nach tagelanger Jagd endlich seine Beute zu fassen bekommen hatte. Es fiel mir immer schwerer weiterzugehen, denn meine Füße schmerzten höllisch.

Wäre ich doch daheim geblieben. Die Straßenlichter flackerten unheimlich, einige erloschen ganz. Wie in einem Horrorfilm raschelten die Sträucher am Straßenrand und Wolken verdeckten den Mond. ich erwartete jeden Moment von jemand entführt zu werden (so wie in allen Gruselfilmen). Doch nichts passierte.

Mein müder, abgefrorener Körper wehrte sich gegen jeden Schritt und doch musste ich weitergehen. So gerne hätte ich dem drang nachgegeben und mich einfach auf die Straße gelegt.

Seit Stunden irrte ich durch die Gegend, schon lange wusste ich nicht mehr wo ich mich befand. Seit etwa einer halben Stunde, tauchten am Straßenrand keine Gebäude mehr auf, wieso ich dennoch weiterging weiß ich nicht. Wie ein Schlafwandler taumelte ich gerade aus, immer nach vorne. Mein Kopf arbeite schon lange nicht mehr mit mir zusammen, eher gegen mich. Er spielte mir Szene aus meiner Vergangenheit vor: warme Zimmer, heißen Tee, ein weiches Bett…

Ein winziger Funken Wut, gegen mich selber, brannte in meinen Körper, jedoch verlosch er bei dem nächsten (eiskalten) Windböhe wieder.

Meine Schritte wurden von Minuten zu Minute kleiner, meine Augen fielen immer öfter zu und es wurde immer anstrengender sie wieder zu öffnen. Ich spürte wie die Kraft aus meinem Körper wich. Ich stolperte. Der Schotter schürfte meine Knie auf, aber ich bemerkte es nicht. Ich schaffte es nicht einmal mehr aufzustehen.

Ich kroch zu der nahen Straßenlaterne, lehnte mich an die dünne Stange. Ich zog meine Beine an und schlang die Arme um die blutenden Knie. Nicht einmal die Kälte fühlte ich, als es um mich schwarz wurde…  

 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung